Von der Ernte ins Regal: Der Weg zur Spirulina-Zertifizierung

Mombasa Spirulina

Spirulina eignet sich sehr gut als Nahrungsergänzungsmittel – voller Proteine, Vitamine und Antioxidantien. Aber damit es vom Anbau bis auf den Teller oder ins Supermarktregal kommt, braucht es eine offizielle Zertifizierung. Warum? Weil Qualität und Lebensmittelsicherheit wichtig sind!

Spirulina in Kisumu

Bei Thriving Green bauen wir Spirulina in Kenia an, um die lokale Ernährung zu verbessern und nachhaltige Einkommensquellen zu schaffen. Im letzten Jahr konnten wir zusammen mit unseren Partnern in Kenia an mehreren Orten Spirulina-Anlagen aufbauen. Eine davon steht in Kisumu und wird dort von unseren Partnern der „Spirulina Dietary and Advocacy (SDAA) betrieben. Seit einigen Monaten können die Mitarbeiter*innen von SDAA dort regelmäßig Spirulina ernten und zu Pulver verarbeiten. Dieses soll der lokalen Bevölkerung als Nahrungsergänzungsmittel dienen. Außerdem wollen wir das Pulver weiterverkaufen, um eine nachhaltige Einkommensquelle zu schaffen. 

Lebensmittelprodukte, die in Supermärkten und bei Händlern verkauft werden sollen, müssen zuvor eine Zertifizierung durch das Kenya Bureau of Standards (KEBS) durchlaufen. Das stellt sicher, dass unser Spirulina den hohen Standards für Lebensmittelsicherheit und Qualität entspricht.

Wie läuft die Zertifizierung ab?

Der Prozess umfasst mehrere Schritte:

  1. Probenanalyse: Das KEBS nimmt Stichproben unserer Spirulina-Ernte und testet sie auf Verunreinigungen, Schwermetalle und mikrobiologische Sicherheit.
  2. Produktionskontrolle: Die Anbaubedingungen werden überprüft – sauberes Wasser, kontrollierte Trocknung und hygienische Verarbeitung sind entscheidend.
  3. Etikettierung & Verpackung: Verbraucher müssen genau wissen, was sie kaufen. Das KEBS stellt sicher, dass alle Angaben auf den Verpackungen korrekt und verständlich sind.
  4. Zertifikatsvergabe: Erst wenn alle Kriterien erfüllt sind, gibt es das offizielle Qualitätssiegel:

Warum das Ganze?

Lebensmittel- und Nahrungsergänzungsmittel müssen sicher und hochwertig sein – schließlich landen sie direkt auf unseren Tellern. Ohne Zertifizierung könnten Produkte auf den Markt kommen, die nicht den nötigen Standards entsprechen. Das KEBS sorgt dafür, dass nur einwandfreie Waren verkauft werden, und gibt den Verbrauchern Vertrauen in die Qualität.

Für uns bei Thriving Green ist diese Zertifizierung mehr als nur ein offizielles Siegel – sie ist ein Beweis dafür, dass nachhaltiger, lokaler Anbau hochwertige Produkte liefern kann. Und genau das wollen wir den Menschen in Kenia ermöglichen!

In Kisumu haben wir die ersten Schritte der Zertifizierung schon erfolgreich durchlaufen. Wir sind daher guter Dinge, dass unser Spirulinapulver dort bald für den Verzehr und Verkauf zur Verfügung steht. Wir halten euch auf dem Laufenden!

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